„Man muss den Menschen beibgringen, sich eine Angel zu bauen, um dann sich selbst den Fisch zu fangen und zu essen …“

so etwa ein Mann in einer Doku, der zu der oberen Mittelschicht irgendwo in Brasilien angehört, und in Suppenküchen aushilft. Das fand ich sehr nett von ihn. Aber auf die Idee, das sich keiner von den Armen eine Angel bauen kann, ohne das Material, ist aber auch er nicht gekommen.

Warum wird eigentlich nicht darüber geredet, das überall die Mittel in Sachen Bildung, Intergration, bei Jugendämter, etc, gestrichen werden? Das besonders auch Hartz4-Bezieher ziemlich angeschissen sind, weil eine Förderung nicht wirklich mehr stattfindet. Förderung findet nur da statt, wo erfolgreich die Leute aus der Statistik heraus genommen werden können. Da bekommt dann auch nur der billigste Bildungsträger den Zuschlag. Qualität bleibt somit auf der Strecke.

Und am Ende heißt es dann wieder: Die wollen doch gar nicht arbeiten, sonst wären sie doch schon längst wieder in Lohn und Brot.

Ach, wenn es doch nur so einfach wäre …